Freitag, 20. Juli 2012

12 Anzeichen dafür, dass Du langsam südafrikanisch wirst

1. Aus existentiellen Gründen achtest Du beim Überqueren von Straßen nicht auf die Ampeln, sondern auf den Verkehr.
2. Ein verregnetes Wochenende wird höchst erfolgreich in einer shopping mall verbracht. Ein sonniges Wochenende auch.
3. Du fühlst Dich mit „sweetiepie“, „darling“, „sisi“ und „honeybunny“ angesprochen. Nicht dagegen mit „babe“, „whitey“ oder „sorry – I am not a bad guy“.
4. Du kannst mit geschlossenen Augen die Route der Minibus-Taxis von City Centre nach Sea Point aufsagen und Dich dabei ausschließlich an Fast Food Ketten orientieren.
5. Die kleinen Einkäufe beim tuckshop nebenan kannst Du in mindestens vier Landessprachen erledigen.
6. 15 Grad Celsius sind für Dich intolerable Temperaturen, denen Du mit Schal und Stiefeln entgegentrittst.
7. Du besitzt kein Portemonnaie, aber ein Smartphone.
8. Du verstehst grundsätzlich nicht, über was die Menschen um Dich herum gerade reden. Und es macht Dir nichts aus.
9. Wenn Du erwähnst, wo Du wohnst, wirst Du beneidet. Und ein bisschen mehr glücklich als eben noch…
10. Du hast aufgehört, Dir Sorgen zu machen, und weißt: In Afrika ist die Lösung immer nur um die nächste Ecke. Und es gibt immer jemanden, der Dich ein Stück der Strecke mitnimmt!
11. Dein Zeitmanagement hat sich... nun ja - angepasst. Spätestens, wenn sogar alle südafrikanischen Freunde Dich vorwurfsvoll anschauen, weil Du 2 Stunden später kommst, wird es Dir auffallen.
12. Es ist immer Zeit für einen Tanz. Und es findet sich immer ein Tanzpartner!

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