Seit gestern Morgen bin ich nun also in Cape Town, Südafrika - 4 Jahre nach meinem Praxissemester in Kapstadt bin ich nun wirklich zurück auf afrikanischem Boden. Empfangen wurde ich im strömenden Regen - ein typisch unberechenbarer Tag für diese Stadt. Zum Glück wurde ich vom Flughafen von meiner zukünftigen Kollegin Emma Horan abgeholt und zu einem hostel in der Innenstadt gebracht. Hier werde ich die ersten Tage verbringen, um anzukommen, ein wenig Tourist zu spielen und die ersten Kontakte wieder aufleben zu lassen. Vor allem bin ich jetzt gerade mit zwei Mädels unterwegs (eine aus Kolumbien, die andere aus Japan), und erkunde die mir bisher relativ unbekannten touristischen Ziele dieser Stadt. Es fühlt sich komisch an, Sightseeing in einer Stadt zu machen, in der man mal gelebt hat und nun wieder zu Hause sein soll... Und birgt mir bisher ganz unbekannte Risiken: Ein Besuch auf Robben Island, der Insel, auf der Nelson Mandela gefangen gehalten worden war, scheiterte an dem stolzen Eintrittspreis, den wir spontan nicht zahlen wollten. Unsere aktuelle Herausforderung: Low-Budget-Tourism in einer Stadt, die anscheinend die Fußballweltmeisterschaft 2010 als Anlass nah, um die Preise ordentlich zu pumpen.
Wenigstens hat sich heute wieder die Sonne eingestellt. Einen ersten weihnachtlichen Eindruck vom Ende der Welt kommt morgen- jetzt, am Abend, ist das WLAN im hostel so busy, dass das Hochladen Jahre dauern würde!
Bevor es also im Januar los geht mit meiner Tätigkeit bei Kahutando (oder Real Youth International, wie die NGO schon bald heißen wird), werde ich noch etwas reisen und vor allem morgen meine Freundin Moe treffen, die ich drei Jahre lang nicht mehr gesehen habe.
Was soll ich sagen - Cape Town empfängt einen immer mit offenen Armen. Die Vielzahl von Kontakten - alten und neuen - und die Herzlichkeit der Leute zeigen mir neu, was ich so vermisst habe an diesem Land. Schon jetzt habe ich unendlich viele Telefonnummern von netten und hilfsbereiten Leuten in meinem Handy, und so viele Aktivitäten mit anderen geplant, dass es langsam schon fast wieder stressig wird...
Ich bin sehr gespannt, was die nächste Zeit bringt und vor allem, wo ich ab Janaur leben werde. Es gibt verschiedene Optionenm und unter den Aspekten von Kosten und Sicherheit werde ich diese in den nächsten Tagen genauer betrachten.
Ich freue mich über E-Mails oder Nachrichten von Facebook bei Euch. Wer meine südafrikanische Handynummer haben möchte, kann sich gern melden: kornelia.bernick@gmx.de
Bis bald!
Hallo Konni,
AntwortenLöschenschön ein Lebenszeichen von dir zu haben :o) ist schon schwierig für mich dich nun dorthin zu entlassen :o)
ich weiß jedoch das du mit Gott das allerbeste machen wirst :)
fühl dich gedrückt!
ich hoffe wir sehen uns eines tages wieder :)
Nicole
Ja hallo Konni,
AntwortenLöschendeine ersten Eindrücke hören sich ja bestens an. Das mit den Eintrittspreisen natürlich nicht aber dass du dort mit offenen Armen aufgenommen wurdest, freut mich sehr. Um mich meiner Vorrednerin anzuschließen, wünsche ich dir für die folgenden Tage, Wochen und Monate natürlich nur das Beste, auch wenn ich nicht weiß ob es mit Gott sein wird, doch ich gehe einfach mal stark davon aus.
Das Ende der Welt wie du es nanntest hat dich ja jetzt wieder. Ich freu mich schon voll drauf dich da zu besuchen, aber ich würde es eher als Anfang der Welt bezeichen ;)
Also bis die Tage und lebe deinen Traum!
Hallo Konni,
AntwortenLöschencool dass du einen Blog hast und den auch noch top aktuell hälst, ist schön so ein wenig mit dir mit zu leben.
Was ist denn nun genau deine Tätigkeit, wie sieht dein Aufgabenbereich aus? Das hab ich aus deinem Blog noch nicht lesen können.
Wünsch dir weiterhin ein gutes Ankommen und auch im Süden frohe und gesegnete Weihnachten.
Lg Ruth